Kreislaufwirtschaft muss sich lohnen

Eine Hand hält Symbole für Nachhaltigkeit, Recycling und Umwelt. Der Hintergrund zeigt grüne Natur, die für ein ökologisches Bewusstsein steht.

NRW-Strategie trifft Unternehmenspraxis – bringen Sie Ihre Perspektive ein

Am Dienstag, 10. November 2026, lädt die Handwerkskammer Münster von 16 - 18 Uhr ein zur Veranstaltung "Kreislaufwirtschaft muss sich lohnen".

Kreislaufwirtschaft muss in der Praxis funktionieren – und sich für Unternehmen rechnen. Doch wo entstehen konkrete wirtschaftliche Chancen? Welche zirkulären Lösungen bewähren sich bereits? Und welche Unterstützung sowie verlässlichen Rahmenbedingungen benötigen Unternehmen für die Umsetzung?

Bei dieser Zukunfts- und Transferveranstaltung treffen die Kreislaufwirtschaftsstrategie NRW, Unterstützungsangebote des Landes und konkrete Erfahrungen aus Handwerk und Industrie aufeinander.

Dabei geht es nicht nur um Information, sondern um den direkten Austausch: Unternehmen sind ausdrücklich eingeladen, ihre Erfahrungen, Fragen und Herausforderungen einzubringen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Ministerium, Landesinstitutionen und Unternehmenspraxis zu diskutieren.

Das erwartet Sie

  • ein kompakter Überblick über die Kreislaufwirtschaftsstrategie NRW und ihre Bedeutung für Unternehmen
  • konkrete Unterstützungs- und Vernetzungsangebote für die betriebliche Umsetzung
  • Praxisbeispiele aus Handwerk, Bauwirtschaft, Industrie und Recyclingwirtschaft
  • eine offene Podiumsdiskussion über wirtschaftliche Chancen, Hemmnisse und notwendige Rahmenbedingungen
  • die Möglichkeit, eigene Fragen und Erfahrungen aktiv einzubringen
  • Zeit für persönliche Gespräche und neue Kontakte bei einem gemeinsamen Imbiss

Programm

ab 15:30 Uhr
Ankommen und Kaffee

16:00 Uhr
Begrüßung durch Markus Hartmann, Geschäftsführer Bereich Wirtschaftsförderung der HWK Münster und kurze Einordnung durch Mario Heinemann, stv. Geschäftsführer Bereich Wirtschaftsförderung der HWK Münster

16:10 Uhr
Die Kreislaufwirtschaftsstrategie NRW
Ziele, Schwerpunkte und Bedeutung für Unternehmen und Regionen
Dr.-Ing. Suveni Kreimeier, Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

16:30 Uhr
Von der Strategie zur Umsetzung
Angebote und Rolle der Leitstelle Circular Economy NRW
Constantin von Selasinsky, NRW.Energy4Climate

16:45 Uhr
Unternehmensimpuls aus Handwerk und Bauwirtschaft
Kreislauffähiges Bauen in der betrieblichen Praxis
Dr. Franziska Struck, Brüninghoff Group

17:00 Uhr
Unternehmensimpuls aus Industrie und Recyclingwirtschaft
Regionale Kunststoffkreisläufe in der Praxis
Axel Möhring, energenta ersatzbrennstoffe GmbH

17:15 Uhr
Podiumsdiskussion mit Fragerunde: Was braucht es für die Umsetzung vor Ort?

Gemeinsam diskutieren:

  • Dr.-Ing. Suveni Kreimeier, MWIKE
  • Constantin von Selasinsky, Leitstelle Circular Economy NRW
  • Dr. Franziska Struck, Brüninghoff
  • Axel Möhring, energenta
  • Peter Jahns, Effizienz-Agentur NRW

Die Fragen und Erfahrungen der teilnehmenden Unternehmen werden aktiv in die Diskussion einbezogen.

ab 18:00 Uhr
Imbiss, persönlicher Austausch und Vernetzung

19:00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Für wen ist die Veranstaltung gedacht?

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte sowie Fachverantwortliche aus Handwerk, Industrie und weiteren Wirtschaftsbereichen. Ebenfalls willkommen sind Vertreterinnen und Vertreter aus Kammern, Verbänden, Wirtschaftsförderungen, Wissenschaft und regionalen Netzwerken.

Vorkenntnisse im Bereich Circular Economy sind nicht erforderlich. Entscheidend ist das Interesse an wirtschaftlich tragfähigen Lösungen und an der Frage, wie Kreislaufwirtschaft in der betrieblichen Praxis gelingen kann.

Jetzt anmelden und mitdiskutieren

Bringen Sie Ihre Perspektive ein, tauschen Sie sich mit anderen Unternehmen aus und diskutieren Sie unmittelbar mit den beteiligten Fachleuten und Institutionen.

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland statt und wird mit Mitteln der Europäischen Union finanziert.